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Hairy Confessions – Reverse Ombré?!

hairyconfessions#2

— Reverse Ombré —

Oh je, oh je. Gerade erst habe ich meiner Freundin Paula ein klassisches Ombré in rötlichem Goldbraun und kupfrigem Karamell verpasst (davor waren die Haare dunkelbraun) und ich liebäugele ja sowieso schon ewig mit Ombré Hair. Ich liebe den Look einfach TOTAL! Wenn ich das irgendwo sehe, ist das wie Popos und Tittis für Männer… Ich muss einfach hin gucken. Manchmal weil es unglaublich schlecht gemacht ist und manchmal weil es so wunderschön aussieht.

Aber so wie es schon mit der Blogger-Frisur* war, ist es auch hier… ich finde, das ist nichts für mich. Zwar kann ich mir vorstellen, mit karamelliger Base in der Helligkeitsstufe meiner NHF und dann einem Ombré von Goldblond zu Platin rumzulaufen, das würde mir schon gut stehen, aber das wär definitiv nix für meinen Haarschnitt… außerdem liebe ich meine Haarfarbe viel zu sehr, um da jetzt Karamell drüber zu klatschen. UND ich müsste dann immer blondieren, um das Ombré höher zu setzen… und dann noch mit 2 Farben drüber färben… ähm nee will ich nicht, ich kann das zwar, aber da hab ich keine Böcke drauf… echt nicht.

Statt dessen könnte ich mir ein Reverse-Ombré sehr gut vorstellen. Früher hatte ich in meinen langen Haaren schon ne Weile ne dunkelblonde Undercolor. Mit meinem jetzigen Schnitt würde es ganz leicht gehen, sowas zu machen und dann eben graduell heller zu werden nach oben. Dadurch würde es von vorne dann aber mehr dunkel als hell wirken und von hinten würde es dann erst seinen vollen Effekt erzielen. Großes Pro für das Reverse-Ombré: Es gibt dem Haar super viel Struktur und ich finde, die Haare sehen dadurch länger aus. Wenn ich die Spitzen nämlich sehr hell habe, dann wirken die durchsichtig und sind somit „unsichtbar“. Aber ich schätze, dafür sind meine Haare noch zu kurz…

Was also tun? Ich war mir total unsicher… machen oder nicht machen, wenn ja, wie, wo ansetzen? Blabla… letztendlich habe ich es einfach so gemacht und es gefällt mir total gut! Das Ergebnis? Bitteschön:

reverse ombreI like! Danach ist allerdings noch etwas „passiert“. Ich schätze, da meine Haare im „unteren Deckhaar“ schon ziemlich angegriffen waren, hat ihnen das Toupieren beim Ombré-färben ganz schön zugesetzt… ich hatte die Wahl zwischen: Nur noch zusammenbinden oder abschneiden. Weil ich ja meine Haare auch zeigen können will, hab ich sie dann abgeschnitten :O

Wie das für mich war, wie ich es gemacht habe und was meine Vorlage war, das kommt im nächsten Blogpost und dazu wird es auch noch ein Video geben 🙂

MissDSignature

*Jessica Alba trägt da die Haare eben so, wie ich es meine, aber z.B. auch Claire Marshall, Andreas Choice u.v.a. tragen die Haare so. „Blogger-Haarschnitt“ ist vllt auch etwas hoch gegriffen, aber ihr wisst jetzt sicher, was ich meine 😉

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Hairy Confessions – #1 Die Sache mit meinem Haarschnitt

hairyconfessions#1

— Die Sache mit meinem Haarschnitt —

Vielleicht kennt ihr das ja auch… ihr habt zig Frisuren und Haarschnitte ausprobiert, alles gut und schön, aber irgendwie nie was, wobei ihr wirklich bleiben wolltet… dann die Sache mit dem „lange Haare sind doch so schön, ich lass jetzt auch wachsen“ und dann habt ihr doch wieder abgeschnitten, weil ihr euch nach einer „richtigen Frisur“ gesehnt habt? Zumindest ist das bei mir immer so gewesen. IMMER, seit ich 14 war… denn damals hatte ich zum letzten Mal „lange“ Haare. Lang in dem Fall = sie hingen immerhin irgendwo zwischen Achsellänge und Unterbrustlänge herum (was bei mir einen Unterschied von max 15cm ausmacht, ist ja bei jedem unterschiedlich 😉 )

Veränderung innerhalb eines Jahres

Veränderung innerhalb eines Jahres

Seit dem hatte ich schon unsagbar viele Frisuren… und ich wollte wirklich IMMER wachsen lassen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich diese typischen langen, girly Blogger-Stufenschnitte liebe, wenn dann noch ein Ombré drinnen ist, das erst in den unteren 15cm so richtig hell wird, dann finde ich es perfekt. Dabei ist es egal, ob die Ausgangsfarbe jetzt kühl, warm, sehr dunkel, mittel oder recht hell ist, find ich alles mega schön! ABER, ich kann mich mit klassisch-langem Haar nicht wirklich identifizieren… Sobald ich die Haare einigermaßen auf einer guten Grundlänge habe, um sie wachsen zu lassen (sprich, wenn ich nicht noch die ehemals freigeschnittenen Ohren rauswachsen lassen muss… woah o.O das hört sich an, als müssten meine Ohren länger werden… ihr wisst wohl, was ich meine… hoffe ich xD ), mag ich meine Haare gar nicht mehr… entweder trage ich dann nur noch Extensions, wenn ich gut aussehen will (auf Veranstaltungen, für Videos und Moderationen etc. pp.) oder ich mach mir nen Zopf oder stecke hoch, damit man die – für mich nicht vorhandene – Frisur gar nicht sehen kann…

Wenn ich an diesem Punkt angelangt bin, kommen mir ganz „komische“ Ideen… Haare umfärben, obwohl ich eigentlich meine aktuelle Haarfarbe liebe und es sau viel Arbeit war, die überhaupt zu erreichen, Sidecuts schneiden, oder doch wieder kurz, doch wieder asymmetrisch? Usw. usf. …

Ganz im Ernst: Genau so ist auch meine momentane Frisur entstanden! Ich hab schon seit Monaten überlegt, irgendwas an meinen Haaren zu verändern, weil mir die kinnlange Fratzelfrisur zu doof und zu langweilig war. Zu wenig ich… mit Extensions hab ich eh immer nen Half-up imitiert, weil es mir sonst nicht gefallen hat… dann waren da zwei Youtuberinnen, die echt coole Haarschnitte haben. Zum einen Tabby (tabs24x7) und zum anderen Heather (Sokolum78). Erstere hat eigentlich meistens blonde Haare mit nem sehr soften „Sidecut“ und Letztere hat etwas sehr ausgeflipptes, was ihr euch am besten mal selbst anschaut. Ich finde, es sieht perfekt an ihr aus und wunderschön. Mir wär das für mich aber zu extrem. Also hab ich erst so nen Sidecut gemacht, wie Tabby ihn trägt, aber eben an meine Haarlänge angeglichen… gefiel mir gut, aber trotzdem fand ich das ohne Extensions nicht so schön… ein paar Tage (oder Wochen?) später hab ich dann die andere Seite auch so ähnlich geschnitten, leichte Asymmetrie ist trotzdem drin, aber das wollte ich auch so haben. Dann kam der letzte Farbschliff für meine Grundnuance (12/96 von Wella Koleston Perfect Special Blondes mit 9% Entwickler) und später dann ein bisschen Dunkelblond von Poly Palette dazu, um mehr Struktur in die Farbe zu bringen.

wss0Und jetzt? Ich liebe diesen Haarschnitt!!! Seit ich das habe (also seit Mitte April 2013) habe ich nicht mehr den Wunsch gehabt, was anderes zu schneiden. Anfangs war’s noch komisch für mich, weil ich den Haarschnitt ja – wie immer – selbst gemacht hatte und nicht sicher war, wie es jetzt wirklich aussieht… aber mittlerweile, wo ich weiß, wie es aussieht, weil ich mich auf Videoaufnahmen, Fotos etc. gesehen habe, LIEBE ich ihn abgöttisch! Zwei meiner liebsten Menschen haben auch direkt gesagt, dass sie den Haarschnitt perfekt für mich finden. Was soll ich sagen? Ich seh das genauso 😀

Und weiter? Tjaaaaa ich hab mir die spitzen letztens geschnitten, also die von der Grundlänge, weil ich die zu fransig und fratzelig fand (fratzelig meint einfach frizzig ^^) und jetzt werd ich die aber noch ein Stück wachsen lassen – nur die Grundlänge. Der Rest wird natürlich angepasst, aber groß was ändern will ich erst mal nicht mehr. Ich glaube, ich bin einfach nicht der Typ für den klassischen Blogger-Hairstyle. Und sorry, aber es ist ja irgendwo ein Klassiker geworden, oder? Viele der erfolgreichsten Beauty-Blogger und auch Fashion-Blogger und generell weibliche Blogger – die Youtuber mit einbegriffen – tragen ihn. Und es steht ja auch fast jedem und es sieht ja auch wunderschön aus – wie ich bereits sagte, ich liebe ihn auch – aaaaber ich brauch einfach was anderes. Etwas, was schon noch dem Gesicht schmeichelt, aber etwas mehr edgy ist, als klassisch. Ich kann meine Haare trotzdem business-like stylen, aber trotzdem ist es ein Look, der nicht ganz in die Klassiker-Reihe passt.

(Ich schließe aber nicht aus, dass der Haarschnitt sich noch nach und nach etwas verändert, das ist bei mir normal und irgendwie finde ich das auch wichtig.)

Hochgesteckt

Hochgesteckt

Erkennt ihr euch in dem Text irgendwie wieder? Vielleicht solltet ihr dann auch darüber nachdenken, euch lieber eine Frisur zu suchen, die wirklich zu euch passt, anstatt eine haben zu wollen, die euch nur gefällt 😉 Eure Haare sollten im Idealfall nämlich zu eurem Lifestyle und eurer Persönlichkeit, euren Angewohnheiten und euren Bedürfnissen passen. Es reicht eben nicht unbedingt, wenn euch eine Frisur einfach nur gut steht.

Was mir trotzdem noch auf den Nägeln brennt, ist ein Reverse Ombré… aber dazu gibt’s das nächste Mal mehr 😉
(Die Fotos sind übringens alle in den Mittagspausen auf der Arbeit entstanden 😉 )

wss1MissDSignature

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